Erste Hilfe
Vergiftungen
Aufnahme giftiger Stoffe über Maul, Haut oder Atemwege.
Schäden durch Säuren, Laugen oder Reinigungsmittel.
Viele Zimmer- und Gartenpflanzen sind für Hunde giftig.
Humanmedikamente sind eine der häufigsten Vergiftungsursachen.
Umwelt & Natur
Lebensbedrohliche Überhitzung, wenn der Hund Wärme nicht mehr abgeben kann.
Absinken der Körpertemperatur unter 37,5 °C.
Wasser in den Atemwegen führt zu Sauerstoffmangel.
Zecken können Borreliose, Anaplasmose und Babesiose übertragen.
Stiche sind meist harmlos – im Maul oder Rachen aber gefährlich.
In Mitteleuropa meist Kreuzotter – Bisse sind schmerzhaft und gefährlich.
Verletzungen
Meist durch Anknabbern von Kabeln, häufig bei Welpen.
Teilweiser oder vollständiger Bruch eines Knochens.
Überdehnung von Bändern, Sehnen oder Muskeln.
Riss des vorderen Kreuzbands im Knie – häufigste Knieerkrankung beim Hund.
Schnitte, Fremdkörper, Ballenrisse oder abgebrochene Krallen.
Bisse wirken klein, verursachen aber tiefe Gewebeschäden und Infektionen.
Verletzungen der Hornhaut, Lider oder des Augapfels.
Risse, Blutergüsse oder Entzündungen im Ohrbereich.
Hitzeschäden der Haut durch Feuer, Flüssigkeiten oder heiße Oberflächen.
Vitalfunktionen
Starker Blutverlust führt schnell zum Schock.
Kreislaufversagen mit Mangeldurchblutung lebenswichtiger Organe.
Der Hund reagiert nicht auf Ansprache oder Berührung.
Herz-Lungen-Wiederbelebung, wenn Atmung und Herzschlag fehlen.
Die Atmung setzt aus, das Herz kann noch schlagen.
Ein Gegenstand blockiert die Atemwege.
Erkrankungen
Der Magen dreht sich um die eigene Achse – akut lebensbedrohlich.
Unkontrollierte Muskelkrämpfe durch Störung der Hirnaktivität.
Überschießende Immunreaktion, die bis zum Kreislaufversagen führen kann.
Häufiger, weicher bis wässriger Kotabsatz.
Aktives Entleeren des Mageninhalts.
Entzündung der Harnblase, meist bakteriell.
Der Hund kann keinen Urin absetzen – lebensbedrohlich.
Geburt & Welpen
Normaler Geburtsverlauf und Warnzeichen erkennen.
Welpen unterkühlen und unterzuckern sehr schnell.